FAQ

Finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen. Wenn Sie keine Lösung für Ihr Problem erhalten, dann sprechen Sie uns einfach an. Wir helfen Ihnen gerne weiter.


Ablesung

Ihr Zähler wird in der Regel von einem Außendienstmitarbeiter Ihres Netzbetreibers abgelesen. Nur wenn dieser keinen Zugang zu Ihrem Zähler erhält, besteht immer noch die Möglichkeit einer Kundenselbstablesung. Hierzu erhalten Sie eine gesonderte Ablesekarte.

Der Zähler wird von links nach rechts mit allen Nullen abgelesen, aber nur mit einer Nachkommastelle. Einige Zählermodelle weisen den Verbrauch ohne Nachkommastelle aus, in diesem Fall tragen Sie nach dem Komma bitte eine Null ein.

Ihr Verbrauch wird anhand der Vorjahreswerte geschätzt.

Abschlag & Abrechnung

Die Abschläge werden aufgrund der Verbrauchsdaten des Vorjahres ermittelt.

Für Neukunden werden die Abschläge anhand der Verbrauchswerte des Vormieters, der Kundenangaben oder auf Basis von Erfahrungswerten festgelegt.

Unter der Voraussetzung, dass sich Ihr Verbrauchsverhalten nachweislich geändert hat, können Sie Ihren Abschlag telefonisch unter 0800 – 589 24 28 oder per E-Mail an info(at)enerswitch.de gerne reduzieren lassen. Eine Erhöhung des Abschlags ist jederzeit möglich.

Dies kann verschiedene Gründe haben. Bitte rufen Sie uns an, damit wir dies für Sie klären können. Sie erreichen uns unter unserer kostenlosen Servicerufnummer 0800 – 589 24 28.

Sollte aufgrund eines Umzugs oder eines anderen Umstands, der zu einem vorzeitigen Kündigungsrecht führt, eine unterjährige Abrechnung notwendig sein, wird mit dem aktuellen Zählerstand eine Schlussrechnung erstellt und mit den geleisteten Abschlägen verrechnet.

Die Höhe Ihrer Abschläge passen wir jedes Jahr Ihrem tatsächlichen Verbrauch an und teilen Ihnen die zukünftigen Abschläge im Rahmen Ihrer Jahresverbrauchsabrechnung mit.

Die Höhe der monatlichen Abschläge ändert sich in der Regel innerhalb eines Abrechnungsjahres nicht. Preisänderungen werden in Ihrer Jahresverbrauchsabrechnung berücksichtigt.

Allgemeine Energiewirtschaftliche Fragen

Der Strompreis setzt sich aus verschiedenen Bestandteilen zusammen. Mehr als 40 Prozent des Strompreises sind Abgaben und Steuern, die an die Städte, Kommunen und den Bund abgeführt werden müssen (EEG, KWKG, Konzessionsabgabe, Strom- und Umsatzsteuer, etc.). Rund ein Viertel des Preises muss für die Nutzung der Stromnetze an die Netzbetreiber entrichtet werden. Somit verbleiben rund 35 Prozent, die für die Stromerzeugung und alle anderen Leistungen wie beispielsweise den Abrechnungs- und Kundenservice sowie Personal usw. genutzt werden.

Der Grundpreis ist eine jährliche Pauschale, die unabhängig vom Verbrauch zu entrichten ist. Sie enthält alle Fixkosten wie Messpreis usw.

Der Arbeitspreis ist der Preis, den Sie pro verbrauchte Kilowattstunde (kWh) Strom bezahlen. Er setzt sich zusammen aus den Kosten für die Beschaffung, den staatlich regulierten Netznutzungsentgelten sowie den Abgaben und Steuern.

Dieses Gesetz fördert den Ausbau von Anlagen, die das Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung nutzen. Anlagen mit Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) erzeugen Strom und nutzen die für den Antrieb des Generators produzierte Wärme noch zusätzlich für weitere Energieerzeugung bzw. -versorgung. Sie erreichen damit einen besseren Wirkungsgrad der eingesetzten Brennstoffe. Die KWK-Abgabe ist Bestandteil des Strompreises. Damit werden Ausbau und Modernisierung von KWK-Anlagen gefördert.

Das EEG soll den Ausbau von Energieerzeugungsanlagen vorantreiben, die erneuerbare Energien zur Stromerzeugung nutzen. Es regelt Vergütungssätze für Strom aus erneuerbaren Energien.

Um die Energie bis zu Ihnen nach Hause zu bringen, nutzen wir bereits vorhandene Netze. Der jeweilige Netzbetreiber berechnet uns dafür ein Netznutzungsentgelt. Die Netznutzungsentgelte sind in Ihrem Endpreis bereits enthalten.

Erdgas zählt zu den brennbaren Naturgasen. Es kommt oft zusammen mit Erdöl in unterirdischen Lagerstätten vor, da beide auf eine ähnliche Art und Weise entstehen. Erdgas ist ein fossiler Energieträger. Das Gas ist geruchlos, nicht giftig und leichter als Luft. Dem Gas werden aber Geruchsstoffe beigemischt. Bei einer Temperatur von 600 Grad Celsius entzündet sich Erdgas, Benzin dagegen bei 360 Grad Celsius. Erdgas kann in Gasturbinenkraftwerken zur Stromerzeugung eingesetzt werden. Weltweit gesehen ist Erdgas mit 24 Prozent der drittwichtigste Primärenergieträger.

Unabhängig von der Art der Energie wird die Wärmemenge in Kilowattstunden (kWh) einheitlich angegeben. Damit ist der tatsächliche Wärmeinhalt der verschiedenen Energieträger vergleichbar.

Die heutigen Markengeräte sind mit vorbildlichen, sensiblen Sicherheitsmechanismen ausgestattet und werden nur zugelassen, wenn sie die strengen Sicherheitsanforderungen der technischen Regelwerke erfüllen. Sie müssen z.B. das DVGW-Qualitätszeichen oder das CE-Sicherheitszeichen der EU tragen. Auch regelmäßige Wartung erhält das hohe Sicherheitsniveau Ihrer Heizanlage.

Anbieterwechsel zu enerSwitch

Sie möchten Kunde bei enerSwitch werden? Fordern Sie einfach Vertragsunterlagen an und senden uns dafür eine E-Mail an: info(at)enerswitch.de oder rufen Sie uns unter unserer kostenlosen Servicerufnummer 0800 – 589 24 28 an. Wir senden Ihnen dann umgehend einen Vertrag zu. Sie können selbstverständlich auch über unserer Webseite www.enerswitch.de direkt den für Ihren Bedarf passenden Tarif online abschließen.

Ganz einfach: In Ihrem Vertrag benötigen wir neben Ihren persönlichen Angaben Ihre Zählernummer, Ihren Vorjahresverbrauch und den Namen Ihres derzeitigen Versorgers. Nach Übermittlung der Vertragsunterlagen erledigen wir alles Weitere für Sie.

Ihre Zählernummer finden Sie auf der letzten Jahresabrechnung für Strom bzw. Gas und natürlich auf dem jeweiligen Zähler.

Nein. Sie müssen sich um gar nichts kümmern. Wir erledigen alle Formalitäten für Sie. Unterliegt Ihr bisheriger Vertrag keiner längeren Vertragsbindung, wird der Versorgerwechsel schnellstmöglich von uns für Sie durchgeführt. Andernfalls informieren wir Sie umgehend.

Ihre Versorgung mit Strom und/oder Gas ist garantiert und bleibt zu jeder Zeit gesichert - während des Wechsels und natürlich auch danach. Dies entspricht den Vorgaben des Gesetzgebers.

Ihr alter Stromlieferant wird eine Abschlussrechnung erstellen. Er wird Sie auffordern, den Zählerstand abzulesen. Diesen Zählerstand müssen Sie uns mitteilen, damit wir keinen Anfangszählerstand schätzen müssen.

Detaillierte Informationen und Preise zu unseren Produkten Basis, Komfort und Komfort Öko finden Sie auf den jeweiligen Produktseiten auf unserer Webseite www.enerswitch.de.

Ja, wir behalten uns das Recht vor, eine Bonitätsprüfung durchzuführen.

Datenänderungen

Wenn nur die Schreibweise des Namens oder eine Firmenzusatz wie GmbH oder ähnliches fehlt, können Sie uns dies formlos online mitteilen.

Wurde die Firma umfirmiert, dann teilen Sie uns bitte den Zählerstand, das Auszugsdatum und den neuen Firmennamen online mit. Wir werden dann eine Schlussrechnung erstellen und einen neuen Stromliefervertrag abschließen. Oder rufen Sie uns unter der kostenfreien Service Hotline 0800 – 589 24 28 an.

Nein, Sie können uns die richtige Schreibweise unter 0800 – 589 24 28 oder via E-Mail an info(at)enerswitch.de mitteilen.

Ja, die Erteilung einer Einzugsermächtigung muss schriftlich und unter Angabe Ihrer Kundennummer eingereicht werden.

Nein, teilen Sie uns bitte schriftlich via E-Mail an info(at)enerswitch.de die Hausnummer mit und wir werden das Anliegen an den Verteilnetzbetreiber weiterleiten. Dieser ist führend in der Zuordnung von Lokationen und wird uns nach Prüfung der Angelegenheit eine Rückmeldung mit der tatsächlichen Hausnummer geben.

Teilen Sie uns bitte schriftlich via E-Mail an info(at)enerswitch.de die korrekte Schreibweise des Straßennamens bzw. den neuen Straßennamen mit. Wir werden dann umgehend eine Prüfung über die amtlichen Stellen Ihrer Gemeinde / Stadt veranlassen.

Bitte teilen Sie uns schriftlich Ihre neue Rechnungsadresse mit, oder rufen Sie uns unter der kostenfreien Service Hotline 0800 – 589 24 28 an.

SEPA

SEPA ist die Abkürzung für „Single Euro Payments Area“, dem einheitlichen Euro-Zahlungsverkehrsraum. Mit Verabschiedung der SEPA-Verordnung durch die Europäische Union werden die einheitlichen SEPA-Zahlverfahren ab 1. Februar 2014 zur gesetzlichen Pflicht in Europa. Die nationalen Verfahren werden dann eingestellt. Mit den neuen einfachen und sicheren Zahlungsinstrumenten, wie z.B. der SEPA-Lastschrift, können Kunden leichter am internationalen Zahlungsverkehr teilnehmen.

SEPA verfolgt das Ziel, Überweisungen, Lastschriften und Kartenzahlungen in Euro zu standardisieren und damit grenzüberschreitend zu vereinfachen. Der SEPA-Raum umfasst derzeit alle EU-Mitgliedsstaaten sowie Island, Liechtenstein, Norwegen und die Schweiz.

Jede Privatperson und jedes Unternehmen mit einem Bankkonto ist von der Umstellung auf SEPA betroffen.

Gemäß der EU-Verordnung werden ab dem 1. Februar 2014 die nationalen Zahlverfahren durch das SEPA-Verfahren abgelöst. Damit sind alle Unternehmen verpflichtet, den elektronischen Zahlungsverkehr auf Basis der SEPA-Standards durchzuführen.

Sie nutzen die SEPA-Verfahren sowohl für Inlands- als auch für grenzüberschreitende Zahlungen. Mit der SEPA-Überweisung können Sie europaweit bezahlen. Alternativ lassen Sie sich Ihre fälligen Rechnungsbeträge ganz bequem vom Konto abbuchen.

Es gibt die SEPA-Überweisung, die SEPA-Lastschrift und SEPA-Kartenzahlungen.

Änderungen gibt es im Aufbau der Bankverbindung. Ihre bisherige Bankverbindung mit Bankleitzahl und Kontonummer bilden zusammen mit der Länderkennzahl die sogenannte IBAN. Das ist Ihre eindeutige internationale Bankverbindung. Zudem wird die internationale Bankleitzahl BIC verwendet. Mit ihrer Hilfe werden Banken international eindeutig identifiziert.

Die IBAN (International Bank Account Number) ist eine internationale Kontonummer. Im Rahmen von SEPA löst sie seit 2008 Schritt für Schritt die Kontonummer und Bankleitzahl ab. Neben Bankleitzahl und Kontonummer enthält sie eine Länderkennung; für Deutschland DE. Die IBAN hat in Deutschland 22 Stellen.

Der BIC (Bank Identifier Code) ist eine festgelegte international gültige Bankleitzahl. Zusammen mit der IBAN als international einheitliche Kontonummer bildet er die Grundlage, um sowohl im nationalen als auch internationalen Zahlungsverkehr einen Empfänger genau zu identifizieren. Der BIC hat maximal 11 Stellen.

Sie finden diese zum Beispiel auf Ihrem Kontoauszug. Auch im Online- Banking, etwa unter „Meine Daten“ oder „Kontodetails“, je nachdem wie dieser Bereich bei Ihrer Bank heißt, können Sie IBAN und BIC finden. Zudem sind IBAN und BIC inzwischen auch auf den Bankkundenkarten der meisten Zahlungsdienstleister angegeben.

Sie können auch zukünftig einfach und unkompliziert Überweisungen tätigen und/oder fällige Beträge per Lastschriftverfahren von Ihrem Konto abbuchen lassen. Die SEPA-Überweisung ersetzt die EU-Standard- und Inlandsüberweisung.

Das SEPA-Lastschriftmandat ist das Gegenstück zur bislang bekannten Einzugsermächtigung. Im Unterschied zur bisherigen Einzugsermächtigung erteilen Sie mit dem SEPA-Lastschriftmandat sowohl der EWV als Zahlungsempfänger als auch Ihrer Bank (Zahlungsdienstleister) Ihre Zustimmung einen bestimmten Betrag vom Zahlungskonto einzuziehen.

Wird das SEPA-Lastschriftmandat nicht für eine einmalige Zahlung erteilt, gilt es unbefristet bis zum Widerruf durch den Zahlungspflichtigen.

Jedem SEPA-Lastschriftmandat wird eine eindeutige Mandatsreferenznummer zugeordnet.

Die Gläubiger-Identifikationsnummer ist eine individuelle Kennung, mit der die EWV als Zahlungsempfänger im gesamten SEPA-Raum eindeutig identifizierbar ist. Vergeben wird sie von der Deutschen Bundesbank. Durch die Gläubiger-Identifikationsnummer und der Mandatsreferenznummer ergibt sich eine klare Zuordnung des SEPA-Lastschriftmandates zu einem Vertrag.

Die EWV nutzt das SEPA-Lastschriftverfahren erstmals ab Februar 2014. Sofern Sie bei der EWV bereits eine Einzugsermächtigung hinterlegt haben, brauchen Sie nichts zu tun. Die EWV übernimmt hier alle Formalitäten für Sie. Ihre bisherige Einzugsermächtigung wird als SEPA-Lastschriftmandat weiter genutzt. Dieses Lastschriftmandat wird durch eine Mandatsreferenz und die Gläubiger-Identifikationsnummer der EWV gekennzeichnet. Diese Kennzeichnung gibt die EWV bei allen Lastschrifteinzügen an. Die jeweils fälligen Beträge werden wie gewohnt vom Konto abgebucht.

Sonderfall: abweichender Kontoinhaber

Für den Fall, dass Sie unser Vertragspartner sind, fällige Beträge aber vereinbarungsgemäß von einer anderen Person gezahlt werden, bitten wir Sie, die zahlende Person über SEPA zu informieren bzw. diese FAQ weiterzuleiten.

Weitere Informationen zur Umstellung auf SEPA finden Sie auch unter
www.bundesbank.de